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Apr 28 2017

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Umsatzrekord: REWE Group wächst um 5 Prozent auf 54 Milliarden Euro

Die REWE Group wächst weiter mit großer Dynamik im In- und Ausland: im Jahr 2016 hat die genossenschaftliche Gruppe den Gesamtaußenumsatz um 5 Prozent auf 54 Milliarden Euro gesteigert. Zur erfolgreichen Entwicklung trug das Geschäft in Deutschland mit einem Umsatzplus von 2,1 Prozent auf 39 Milliarden Euro bei.

Auslandsaktivitäten wuchsen um 13,4 Prozent auf rund 15 Milliarden Euro

Bei der Vorstellung der noch nicht testierten Geschäftszahlen am 28. März  2017 erklärte Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender der REWE Group:

„Die REWE Group hat im vergangenen Geschäftsjahr ihren Umsatz um 2,6 Milliarden Euro gesteigert. Dies ist angesichts der  Wettbewerbssituation in Deutschland und Europa sowohl im Lebensmittelhandel als auch in der Touristik eine sehr gute Entwicklung. Die Strategie der REWE Group ist erfolgreich und erweist sich auch unter schwierigen Rahmenbedingungen als belastbar und zielführend. Wir haben in den zurückliegenden Jahren unser Unternehmensportfolio im In- und Ausland optimiert, unseren Kurs der Innovation und Modernisierung konsequent fortgesetzt und vor allem durch interne Strukturreformen für noch mehr Effizienz und Tempo in unserem Unternehmen gesorgt. Das ist die Grundlage dafür, dass wir nicht nur dynamisch beim Umsatz wachsen, sondern auch hoch profitabel sind.“

Stärkster Wachstumstreiber war das Supermarktgeschäft

Im Vollsortiment National stieg der Umsatz um 3,9 Prozent auf 18,4 Milliarden Euro. Nach den Daten der Konsumforscher der GfK und von TradeDimensions ist kein anderer deutscher Lebensmitteleinzelhändler im vergangenen Geschäftsjahr stärker gewachsen als REWE. Noch stärker war abermals die wirtschaftliche Entwicklung der  mittelständischen REWE-Kaufleute, die einen Umsatzzuwachs von 10,1
Prozent erzielten.

Bei seiner letzten Pressekonferenz als Vorstandsvorsitzender erklärte Caparros, der sein Mandat als Vorstandsvorsitzender zum 30. Juni 2017 niederlegen wird: „Die REWE Group und ihre Unternehmen stehen heute exzellent da. 2016 war ein Jahr der Rekorde bei Umsatz und Ertrag. Alle Bereiche unter dem Dach unseres Unternehmens arbeiten profitabel und sind zukunftsfähig aufgestellt – nicht zuletzt PENNY hat mit harter Arbeit den Turnaround geschafft. Wir in der REWE Group haben uns mit Leistung und Engagement hervorragende Zukunftsperspektiven im Handel und in der Touristik erarbeitet. Mein herzlicher Dank gilt allen, die dazu während der elf Jahre, die ich an der Spitze dieses Unternehmens stehen durfte, ihren Beitrag geleistet haben.“

Zahl der Beschäftigten steigt um 1,9 Prozent

Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland und dem europäischen Ausland stieg um 1,9 Prozent auf 325.727 (fortzuführendes Geschäft). In Deutschland erhöhte sich 2016 die Beschäftigtenzahl von 232.027 um 1,7 Prozent auf 235.911. Die Zahl der Beschäftigten im Ausland stieg um 2,4 Prozent auf 89.816.

Im Vergleich zu 2015 (Stichtag: 30.09.) steigerte der Kölner Handels- und Touristikkonzern im vergangenen Jahr die Anzahl der Auszubildenden um 2,1 Prozent von 8.000 auf 8.168 (Stichtag: 30.09.). Im Laufe des Jahres 2016 begannen 3.584 (2015: 3.486) Berufseinsteiger ihre Ausbildung bei der REWE Group. Mit 5.906 (+2,4%) ist das Vollsortiment National innerhalb der Unternehmensgruppe der größte Ausbilder; es folgen PENNY mit 959 (+1,7%), toom Baumarkt mit 665 (+8,7%) und die Touristik der REWE Group mit 419 Auszubildenden.

REWE-Konzern: Höchstes EBITA in der Unternehmensgeschichte

Der Umsatz des REWE-Konzerns aus fortzuführendem Geschäft stieg im vergangenen Jahr wechselkursbereinigt um 5 Prozent von 43,5 Milliarden Euro auf 45,6 Milliarden Euro. In Deutschland wuchs der REWE-Konzern um 2,3 Prozent und im Ausland wechselkursbereinigt um 11,2 Prozent.
Der Konzernumsatz in Höhe von 45,6 Milliarden Euro wurde zu rund 68 Prozent in Deutschland und zu 32 Prozent im Ausland erwirtschaftet. Damit ist das Ausland unverändert eine tragende Säule der positiven Gesamtentwicklung des REWE-Konzerns. Das REWE-Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Anlagevermögen und Firmenwerte (EBITDA) erhöhte sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert von 1,49 Milliarden Euro um 34 Prozent auf 2 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBITA) aus fortzuführendem Geschäft lag bei rund 1 Milliarde Euro und erhöhte sich damit um 62 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert von 616 Millionen Euro. Darin nicht enthalten ist das EBITA der selbstständigen REWEKaufleute, das sich von 250 Millionen Euro um rund 16 Prozent auf 289 Millionen Euro verbesserte und damit einen neuen Höchststand erreichte. Der Jahresüberschuss des REWE-Konzerns wird sich 2016 voraussichtlich um rund 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 463 Millionen Euro erhöhen.

„Bestens für die Herausforderungen gerüstet“

REWE Group-Finanzvorstand Dr. Christian Mielsch erklärte dazu:

„Aufgrund unserer starken Ertragslage, eines hohen Eigenkapitals und eines sehr niedrigen Schuldenstandes sind wir bestens für die vor uns liegenden Herausforderungen gerüstet. Die wirtschaftliche Situation des REWE-Konzerns ist exzellent und gibt uns die Möglichkeit mit  unveränderter Dynamik unsere langfristige Strategie der Innovationen und Modernisierung unserer Geschäftsmodelle fortzusetzen.“ Alain Caparros sagte: „Nicht zuletzt die Auseinandersetzung um die Übernahme von  Kaiser’s Tengelmann hat gezeigt, dass es in Deutschland kaum noch Möglichkeiten für größere Übernahmen im Lebensmitteleinzelhandel gibt. Deshalb müssen wir uns auf unsere organische Expansion und  qualitatives Wachstum in Form von Standortverlagerungen und umfassende Modernisierungen zur Steigerung der Flächenleistung konzentrieren. Und es bedeutet auch, dass wir Wachstumschancen bei unseren Auslandsengagements weiterhin konsequent ergreifen werden, dort wo sie sich uns bieten. Wir planen im Geschäftsjahr 2017 Investitionen in Höhe von mehr als 1,7 Milliarden Euro. Zugleich bleibt das Thema Digitalisierung im Handel und in der Touristik ganz oben auf unserer strategischen Agenda. Für uns steht dabei die Weiterentwicklung von Omni-Channel-Geschäftsmodellen im Fokus. Das bedeutet, dass wir unser klassisches stationäres Geschäft kontinuierlich optimieren müssen. Denn nur wer in seinem Kerngeschäft leistungsstark und zukunftsfähig aufgestellt ist, hat die Kraft, erfolgreich neue Wege einzuschlagen.“

 

Geschäftsfeld Vollsortiment National wächst um 5 Prozent

Das Vollsortiment National mit REWE, REWE Center, REWE City, REWE To Go und TEMMA sowie Nahkauf und sonstigen Großhandelspartnern erwirtschaftete 2016 ein Umsatzplus von 3,9 Prozent auf 18,4 Milliarden Euro. Die Außenumsätze der REWESupermärkte (Filialen, Regiemärkte, Partner und Selbstständige) konnten im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent gesteigert werden.

Ein wesentlicher Treiber dieses Wachstums war die intensive Arbeit an der Optimierung des Sortiments. Die höchsten Wachstumsraten  verzeichnete REWE im vergangenen Jahr bei Obst und Gemüse. Auch die attraktiven Eigenmarken REWE Beste Wahl, REWE Bio, ja! oder REWE Regional verzeichneten eine anhaltend positive Entwicklung. Zudem zahlt sich in der Sortimentsarbeit die Entwicklung neuer Bereiche wie der Covenience-Produkte und regionaler sowie lokaler Produkte positiv aus.

Das Unternehmen teilte mit:

„Sehr positiv entwickelte sich weiterhin PAYBACK: 2016 kamen 13,7  Millionen PAYBACK Kunden in die REWE-Märkte: das sind 1,2 Millionen Kunden mehr als noch im Jahr 2015. Ein weiterer Erfolgsfaktor war die Einführung der neuen App von PAYBACK. Über 10,5 Millionen Nutzer haben die PAYBACK-App bereits heruntergeladen.“

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